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Russland-Umfrage zu den Auswirkungen der Sanktionen

Bei einer repräsentativen Umfrage, die die Handelskammer Hamburg bei Hamburger Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen zu Russland vom 19. Juni bis 8. Juli 2015 durchgeführt hat, sagten 35 Prozent der Unternehmen, sie seien von den derzeitigen Sanktionen der EU-Kommission und der russischen Regierung betroffen.

 

Ein deutlich größerer Anteil, nämlich 58 Prozent, gab an, die aktuelle wirtschaftliche Lage bereite ihnen Schwierigkeiten. Dabei wurden am häufigsten die Abwertung des Rubels (48 Prozent) und die Unsicherheit über die künftige Entwicklung des Landes (40 Prozent) genannt.

 

Gefragt nach den Folgen der Sanktionen, nannten die Firmen vor allem den Rückgang des wirtschaftlichen Wachstums in Russland (63 Prozent), die Orientierung russischer Firmen nach Asien (54 Prozent), eine andauernde Rubel-Abwertung (52 Prozent) sowie den Vertrauensverlust zwischen deutschen und russischen Geschäftspartnern (46 Prozent).

 

Etwa ein Fünftel der Unternehmen plant derzeit, bei gleichbleibend schwieriger Wirtschaftsentwicklung in Russland Projekte vor Ort zurückzufahren oder Mitarbeiter in Deutschland zu entlassen. Deutlich mehr Firmen (24 Prozent) hat über mögliche Reaktionen noch nicht entschieden und will zunächst die weitere Entwicklung der russischen Wirtschaft abwarten.

 

Die Antworten auf die Umfrage finden Sie in der Anlage, die als pdf- Dokument beigefügt ist.

 

Quelle: Handeskammer Hamburg