RU

DE

EN

Vollstandiger Name *

Programm *

Bildung *

Anfang *

Ende *

Spezialitat *

Job

Telefon *

Adresse

E-mail *


Wir kontaktieren Sie bald.
  »  Главная  »  Aktuelles

Russische Behörde konkretisiert neue Datenschutz-Regeln

Wer mit russischen Bürgern handelt oder ihnen Dienstleistungen anbietet, muss deren personenbezogene Daten künftig in einer Datenbank auf russischem Territorium hinterlegen. Diese Vorschrift gilt ab 1. September 2015. Als Datenbank genügt eine einfache Word- oder Excel-Liste mit den Informationen über russische Kunden.

 

Moskau (gtai) - Firmen mit russischen Kunden müssen künftig personenbezogene Daten russischer Bürger in der Russischen Föderation speichern. So sieht es das Änderungsgesetz zum Föderalen Gesetz über personenbezogene Daten (Nr. 242-FZ) vor. Beschlossen wurde diese Änderung bereits vor einem Jahr, ab 1. September wird die Speicherpflicht auf russischem Territorium dann gelten. Auf einer Veranstaltung der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer Ende Juni 2015 in Moskau gaben Beamte der russischen Aufsichtsbehörde für Massenmedien, Telekommunikation und Datenschutz (Roskomnadsor) Auskunft zu den neuen Regeln.

 

Ob russische oder ausländische Firmen oder ausländische Firma mit Niederlassung in Russland - unter das Gesetz fallen grundsätzlich alle Unternehmen, sofern sie Leistungen oder Waren an russische Kunden verkaufen. So legen zumindest die Beamten von Roskomnadsor die neuen Regelungen aus. Ab 1. September 2015 müssen all diese Firmen die personenbezogenen Daten ihrer russischen Kunden in Russland speichern. Den Begriff personenbezogene Daten will Roskomnadsor zwar recht breit auslegen. Allerdings sind russische Staatsbürger mit Wohnsitz im Ausland von diesem Gesetz nicht betroffen.

 

Datenbank im Word- oder Excel-Format reicht aus

 

Dasselbe gilt für die Definition von Datenbanken: "beliebige Anhäufung von personenbezogenen Daten unabhängig vom materiellen Träger". Will heißen: die Kundendaten können einfach in einer Word- oder Excel-Tabelle gesammelt werden. Gespeichert werden muss diese Tabelle auf einem Computer, Server oder in einem Datenzentrum innerhalb Russlands. Diese Datenbank gilt als primär, ihr Standort muss Roskomnadsor mitgeteilt werden. Auch die Verarbeitung der personenbezogenen Daten darf ausschließlich auf Servern innerhalb der Russischen Föderation erfolgen (Data-Localization-Rule).

 

Bei der grenzüberschreitenden Übermittlung personenbezogener Daten ist wichtig, dass erstens alle bestehenden Auflagen eingehalten werden und dass sich die Primärdatenbank in Russland befindet. Die Datenbanken im Ausland können eine gleichwertige Kopie sein oder Teil des Originals.

 

Die AHK hat die wichtigsten Informationen rund um die praktische Auslegung des neuen Gesetztes zusammengefasst

 

Hinweis: Der Artikel wurde gekürzt. Die Vollversion enthält Informationen zu möglichen Sanktionsmaßnahmen sowie eine Kontaktadresse.



Quelle: GTAI