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Pella Shipyard kauft die Sietas Werft

(Brinkmann & Partner)

 

  • ca. 120 Sietas-Mitarbeiter werden übernommen bzw. aus der Transfergesellschaft neu eingestellt
  • Bis Ende 2016 soll die Zahl der Vollzeit-Beschäftigten auf mindestens 400 steigen
  • Investitionen in Höhe von 15 Millionen Euro verbindlich zugesagt

 

Nach mehr als zwei Jahren intensiver Suche hat Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann einen strategischen Investor für die renommierte Sietas Werft in Hamburg gefunden: Pella Shipyard aus Otradnoye bei St. Petersburg (Russland) übernimmt das Unternehmen zum 10. März 2014. Der Kaufvertrag mit dem zu Pella Shipyard gehörenden Unternehmen Terraline GmbH mit Sitz in Hamburg wurde bereits geschlossen und notariell beurkundet, steht aber noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch den Gläubigerausschuss und durch die Banken. Terraline wird nach der Übernahme umbenannt in Pella Sietas GmbH. Die Käuferin hat sich verpflichtet, die Sietas Werft für mindestens acht Jahre als Schiffswerft weiter zu betreiben. Pella Shipyard verfügt bereits über Aufträge zum Bau von Schleppern, Eisbrechern, Versorgungsschiffen sowie anderen Schiffen mit hohem Ausrüstungsgrad.

 

Pella Shipyard kauft die Sietas Werft im Rahmen einer übertragenden Sanierung. Dazu werden ca. 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernommen bzw. bis Ende April aus der Sietas-Transfergesellschaft neu eingestellt. Bis Ende 2016 wird die Käuferin die Zahl der Arbeitnehmer auf mindestens 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Sietas Werft erhöhen; darüber hinaus will sie für Beschäftigung bei diversen Zulieferern sorgen. Außerdem wird Pella Shipyard bis Ende 2016 Investitionen von mindestens 15 Millionen Euro in die Infrastruktur der Sietas-Werft vornehmen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart; die Käuferin erbringt diesen aus eigenen Mitteln.

 

Verwalter Berthold Brinkmann erklärt: „Ich freue mich, dass wir mit dem Unternehmen Pella Shipyard einen strategischen Investor für die Sietas Werft gefunden haben. Er erwirbt mit Sietas nicht nur ein maritimes Traditionsunternehmen Hamburgs, sondern sichert sich auch das Know-how der versierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu werden bis Ende 2016 mindestens 280 Menschen zusätzlich eingestellt, was das Vertrauen von Pella Shipyard in die Kompetenz der norddeutschen Schiffbauer eindrucksvoll unterstreicht.“ Berthold Brinkmann hatte den Schiffbau am Hamburger Elbufer während des gesamten Insolvenzverfahrens seit mehr als zwei Jahren fortgeführt und die Werft dadurch „warm gehalten“.

 

In Kürze plant Berthold Brinkmann, das erste in Deutschland entwickelte und konstruierte Errichterschiff (Jack-up Vessel) für Offshore-Windanlagen an das renommierte niederländische Wasserbauunternehmen Van Oord abzuliefern. Den Bauvertrag hatte der Verwalter in der Sietas-Insolvenz neu abgeschlossen und dann das Schiff ohne staatliche Finanzhilfen und Kredite gebaut. Bereits im Oktober 2012 hatte die Sietas Werft im Insolvenzverfahren einen anderen Neubau fertiggestellt und planmäßig an den Kunden übergeben: das Saugbaggerschiff „Eke Möbius“ für die Josef Möbius Bau-GmbH.

 

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