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Neue Angebote für Transporte über die Ostsee

 

(Quelle: OWC) Der kürzeste Weg zwischen Deutschland und Skandinavien sowie in die Häfen des Baltikums und der Nordwestregion Russlands führt über das Wasser. Angesichts der relativ geringen Distanzen ist dabei das Fähr- und RoRo-Geschäft für den Güterverkehr zwischen den Ostsee-Anrainern von außerordentlichem Rang. Der Fähr- und RoRo-Verkehr in west-östlicher Richtung und vice versa rangiert dabei bislang nicht auf vorderen Plätzen. Zuwachs ist aber hier unverkennbar. Für den Güterverkehr Deutschland-Russland über die Ostsee hat sich im letzten Jahr einiges getan.

 

Der neue russische Ostseehafen Ust-Luga wurde in das Netz der RoRo-Linien einbezogen. Ende November 2012 gab die RoRo-Reederei Finnlines den Startschuss für einen neuen Service von Lübeck nach Ust-Luga, dem ab 2013 ein regulärer Dienst auf dieser Relation folgen soll. Die Reederei, die mit ihren Töchtern im gesamten Ostseeraum unterwegs ist, bedient Ust-Luga auch bereits durch Linienverkehre von Finnland und Schweden aus. Mit dem neuen Angebot erweitert sie ihr Russland-Engagement deutlich. Bereits seit Längerem wird von ihr auch die Verbindung Lübeck/Sassnitz-St.Petersburg mit Stopp in Ventspils bedient.

 

Von Kiel nach Ust-Luga hat die dänische Reederei DFDS Seaways, eine der führenden Reedereien in Nord- und Ostsee, den Linienverkehr mit einer Abfahrt pro Woche aufgenommen. Immer Dienstagabend heißt es in Kiel: Leinen los. Freitag früh ist Ust-Luga erreicht.

 

Am 8. Juni 2012 erfolgte die offizielle Inbetriebnahme für den Eisenbahnfährbetrieb Sassnitz/Mukran-Baltijsk-Ust-Luga. Mehrere hundert Waggons wurden zwischen Sassnitz und Ust-Luga im zweiten Halbjahr 2012 in beiden Richtungen abgefertigt. Dazu gehörten auch Transitverkehre über Russland nach Kasachstan, Usbekistan und in die Mongolei. Der Import aus Russland mit Waggons über die Eisenbahnfähre funktioniert ebenfalls. Das betrifft zum Beispiel Stahllieferungen und Düngemittel, die dann vom Hafen Sassnitz/Mukran per Bahn weiter nach deutschen Destinationen bzw. Richtung Holland gingen. Das Nahziel ist laut Hafenchef Sievers die Abfertigung von 2.000 Waggons pro Jahr und die Erhöhung der Frequenz der Abfahrten. Bis jetzt macht das Schiff eine Rundtour pro Woche.

 

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