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GTAI: Russische Fußball-WM-Städte treiben Stadion- und Flughafenprojekte voran

Moskau (gtai) - Die südrussische Stadt Samara will 1,22 Mrd. Euro in ein Stadion für 45.000 Zuschauer investieren. Saransk und Nischni Nowgorod bauen bescheidener - für 300 Mio. Euro und 265 Mio. Euro. Außerdem investieren Samara, Nischni Nowgorod, Jekaterinburg und Tatarstan in den Ausbau ihrer Flughäfen. Sankt Petersburg bemüht sich den öffentlichen Personennahverkehr zu verbessern. An den Projekten zur Vorbereitung auf die Fußball-WM 2018 sind auch türkische Bauunternehmen stark interessiert.

 

Samara braucht über 1 Mrd. Euro für den Stadionbau

 

Für den Stadionbau in Samara investiert der föderale Haushalt über 540 Mio. Euro. Eine halbe Mio. Euro kommt vom Gebiet Samara selbst und rund 180 Mio. Euro von anderen Investoren. In das Stadion passen 45.000 Besucher. Geplant ist auch ein 80 ha großer Parkplatz. Die Sanierung der Start- und Landebahn am Flughafen Kurumotsch steht ebenfalls auf der Projektliste. Dafür zahlt der föderale Haushalt weitere 130 Mio. Euro. Ein 240 m hoher Fernsehturm, ein Messezentrum, Wohnhäuser und Forschungszentren sind Teil des Projektes. Zwischen Samara und Togliatti ist bis zum Turnier eine direkte Bahnverbindung geplant. Der Flughafen Kurumotsch liegt genau auf der Strecke. Die neue S-Bahn soll spätestens zum Beginn der WM alle umliegenden Regionen Samaras anbinden.

 

Der Staat greift Nischni Nowgorod unter die Arme

 

Das Gebiet Nishni Nowgorod erhält aus dem föderalen Haushalt 620 Mio. Euro für die Fußball-WM 2018. Davon sind 265 Mio. Euro für den Stadionbau reserviert. Allein 2014 zahlte der Staat knapp 80 Mio. Euro für den Stadionbau. Bis 2017 sollen weitere 185 Mio. Euro aus dem föderalen Haushalt fließen. Das Stadion in Nischni Nowgorod wird 45.000 Besuchern Platz bieten. Die Fläche der gesamten Sportanlage beläuft sich auf 37 ha, davon nimmt das Stadion 21,6 ha ein. Im November 2017 soll das Projekt fertig sein. Einen neuen Wohnblock, eine neue U-Bahn und neue Flugzeug-Landebahnen bezahlt ebenfalls die Föderation.

 

Saransk baut Mehrzweckstadion für 300 Mio. Euro

 

Mordowiens Hauptstadt Saransk richtet ein Achtel- und ein Viertelfinale der Fußball-WM 2018 aus. Das Stadion wird 300 Mio. Euro kosten. Dank des zentralen Standortes soll es leicht erreichbar sein. Die ovale und gekrümmte Form des Stadions bietet Windschutz. Von jedem Winkel aus beträgt die Entfernung zum Fußballplatz nie mehr als 190 Meter. Außer dieser Fußballarena entstehen eine Einkaufspassage, ein Businesszentrum und ein Freizeitpark.

 

Sport Engineering hofft auf satte Rabatte bei Materialeinkauf

 

FGUP Sport Engineering ist verantwortlich für den Stadionbau in Nischni Nowgorod - und für sechs weitere Stadien russlandweit. Das soll Synergieeffekte heben. Sport Engineering will Ausrüstung und Baumaterialien, die in allen Stadien gebraucht werden, bei jeweils einem Lieferanten ordern. Der Auftraggeber hofft so auf satte Rabatte. FGUP Sport Engineering gehört zum Sportministerium der Russischen Föderation.

 

Flughafen Jekaterinburg investiert 100 Mio. Euro in Ausrüstung

 

Das Unternehmen Aeroporty Regionow investiert fast 100 Mio. Euro in den Jekaterinburger Flughafen Kolzow. Zur Fußball-WM wird der internationale Terminal rekonstruiert. Zum Projekt gehören unter anderem ein Parkhaus und ein Business Center. Das Geld soll schrittweise bis 2020 ausgegeben werden. Die Devise lautet modernisieren und entwickeln. Denn der Flughafen Jekaterinburg möchte und muss den FIFA Anforderungen zur WM 2018 gerecht werden.

 

Tatarstan saniert Ersatzflughafen

 

Die Regierung der Russischen Föderation unterstützt die Sanierung des Flughafens Begischewo mit 33 Mio. Euro. Der Airport in Nabereschy Tschelny ist der zweitgrößte in der Republik. Weitere knapp 9 Mio. Euro kommen jeweils von Tatarstan selbst und dem Inhaber des Flughafens, OAO Kamkaz. Begischewo soll während der Fußball-WM 2018 in Kasan als Ersatzflughafen dienen. Darauf verständigten sich Rosawiazija, die Regierung Tatarstans und OAO Aeroport Begischewo. Die 50 Mio. Euro dürften schon im kommenden Jahr aufgebraucht sein. Danach benötigt der Flughafen für seine Infrastruktur noch einmal Geld. Erneut muss der föderale Haushalt dafür aufkommen. OAO Kamkaz hat bereits 3 Mio. Euro in den Terminal investiert. Künftig können dort 400 Passagiere pro Stunde ein- und auschecken. Früher waren es 250.

 

Sankt Petersburg feilt am ÖPNV

 

Rund 400 neue U-Bahn Waggons und 65 neue Busse - Sankt Petersburg rüstet sich für die WM 2018. Die nötigen Mittel dafür sind im Haushalt der Großstadt von 2015 bis 2017 eingeplant. Außerdem sind weitere 396 Waggons für die Linie Wasileostrowskaja vorgesehen. Bis 2015 kauft Sankt Petersburg 192 neue Waggons, die restlichen 204 Einheiten schafft die Hafenstadt später an.

 

Putin hofft auf Hilfe türkischer Baufirmen

 

Für die Vorbereitung zur Fußball-WM 2018 könnten einige russische Städte vom Know-how türkischer Bauunternehmen profitieren. Das sagte der russische Präsident Wladimir Putin beim Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan Anfang Dezember 2014 in Istanbul. Türkische Unternehmen sind seit mehr als 20 Jahren in Russland tätig. Allein zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Sotschi haben türkische Unternehmen Aufträge für über 3 Mrd. US$ erhalten. Nicht nur Türken sind zurzeit gern gesehene Zulieferer in Russland. Auch der Präsident der Republik Belarus, Aleksandr Lukaschenko, bot seine Hilfe beim Stadionbau in Kaliningrad an.

 

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