RU

DE

EN

Vollstandiger Name *

Programm *

Bildung *

Anfang *

Ende *

Spezialitat *

Job

Telefon *

Adresse

E-mail *


Wir kontaktieren Sie bald.
  »  Главная  »  Aktuelles

GTAI: Russische Apothekenketten bauen Filialnetze aus

Moskau (gtai) - Russlands Apotheken haben ein schweres Krisenjahr 2014 hinter sich. Und 2015 wird kein bisschen leichter. Auf US-Dollar-Basis werden die Verkäufe von Medikamenten voraussichtlich um 18% sinken. Deshalb stellen Russlands Apothekenketten ihre Vertriebskanäle auf den Prüfstand. Verkaufseinheiten in großen Discount-Supermärkten mit zahlreicher Laufkundschaft werden immer beliebter. Die Branche sucht nach einem neuen Ehrenkodex für Pharmahersteller und Distributoren. (Kontaktanschriften)

 

In Russland entstehen immer mehr Apotheken - trotz Krise. Doch die meisten Ketten erweitern ihr Filialnetz nicht um jeden Preis. Umsatzschwache Verkaufsstellen schließen. Die Firmen nehmen ihre Kostenstruktur genau unter die Lupe. Experten der russischen Marktforschungsfirma RNC Pharma rechnen mit einem schweren Jahr 2015. Es wird geprägt sein von sinkender Kaufkraft in der Bevölkerung und einer schwächeren Rentabilität bei der Distribution von Arzneimitteln.

 

Die Arzneimitteldistributoren müssen deshalb neue Wege gehen. Das macht etwa die Apothekenkette Planeta Sdorowja aus Perm. In den kommenden zwei Jahren will das Unternehmen etwa 150 neue Filialen in den Märkten der Einzelhandelskette Pjatjorotschka eröffnen. Die Apotheken werden sowohl hinter dem Kassenbereich platziert als auch in einem sogenannten Shop-in-Shop innerhalb der Läden. Dies in allen Regionen, in denen auch Pjatjorotschka Filialen hat. Laut Swetlana Fedosimowa von Planeta Sdorowja betragen die Investitionen in das Projekt mindestens 150 Mio. Rubel (knapp 2,5 Mio. Euro; EZB-Wechselkurs vom 25.6.15: 1 Euro = 61,23 Euro). Der Vorteil: Lebensmittel-Einzelhändler garantieren eine große Laufkundschaft.

 

Shop-in-Shop-Lösungen immer beliebter

 

Pjatjorotschka bietet heute schon einigen anderen Apothekenketten Verkaufsflächen an. Dazu zählen Rigla, Farmaimpeks und Apteka 5 (A5). In 633 Pjatjorotschka-Läden und damit in jedem achten Supermarkt gibt es eine Apotheke. Die meisten Apotheken in der Supermarktkette Pjatjorotschka laufen derzeit unter dem Label von A5. Das ist kaum verwunderlich. Denn der Einzelhandelsriese X5 Retail Group, zu dem auch Pjatjorotschka gehört, hält Anteile an A5.

In Zukunft soll es 150 bis 200 neue A5-Apotheken unter dem Pjatjoroschka-Dach geben, sagte A5-Geschäftsführer Andrei Gusew gegenüber der Wirtschaftszeitung "Wedomosti". Die meisten davon als Shop-in-Shop. Bei der Apothekenkette Rigla hingegen setzt der stellvertretende Geschäftsführer Aleksandr Kusin viel lieber auf eigenständige Verkaufspunkte hinter den Kassenterminals.

 

Große Apothekenketten gewinnen Marktanteile

 

Der Konzentrationsprozess auf dem russischen Apothekenmarkt hält unterdessen an. Vor allem die größeren Apotheken gewinnen kontinuierlich Marktanteile. Teilten sich die 15 größten Apothekenketten im Jahr 2013 noch 22,5% des Marktes, dominierten sie 2014 bereits ein Viertel. Tendenz: weiter steigend.

Russlands 15 größte Apothekenketten im Jahr 2014

 

WEITER LESEN >>