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Deutscher Handel mit Russland enttäuschte

(Russland.ru) Der deutsche Handel mit den Ländern Osteuropas ging im ersten Halbjahr 2013 um ein Prozent zurück und verfehlte damit das Rekordniveau des Vorjahreszeitraums. Dies zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ausgewertet hat.


Während die deutschen Exporte in die Region leicht um 0,4 Prozent sanken, gingen die Importe um 1,7 Prozent zurück. "Osteuropa zählte in den vergangenen Jahren zu unseren lukrativsten Wachstumsmärkten. Gemessen daran sind die aktuellen Einbußen ein Warnsignal", sagte Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes.



Besonders der Handel mit Russland enttäuschte: Die deutschen Ausfuhren dorthin sanken im ersten Halbjahr um 0,5 Prozent. Im Jahr 2012 war insgesamt noch ein Anstieg der Exporte um zehn Prozent verzeichnet worden. Die Einfuhren aus Russland gaben im ersten Halbjahr 2013 aufgrund sinkender Öl- und Gaspreise sogar um acht Prozent nach. Russland fiel damit in der Rangliste der wichtigsten deutschen Handelspartner in Osteuropa wieder knapp hinter den EU-Nachbarn Polen auf Platz zwei zurück.



"Die Hoffnungen, die mit dem WTO-Beitritt Russlands vor einem Jahr und einer Absenkung des Zollniveaus verbunden waren, haben sich noch nicht erfüllt", kommentierte Cordes die aktuellen Zahlen. Zum einen liege dies an mehrjährigen Übergangsfristen für viele Zolltarife, zum anderen an neuen protektionistischen Maßnahmen seitens der russischen Behörden. Dazu gehörten eine Recycling-Gebühr für Importautos, Strafzölle auf Nutzfahrzeuge und Landmaschinen und Einfuhrverbote für verschiedene Agrargüter aus der EU. "Diese Maßnahmen sind unserer Meinung nach nicht mit WTO-Grundsätzen vereinbar. Sie belasten den Handel, verhindern Wettbewerb, verunsichern Investoren und verzögern die Modernisierung in Russland", sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende.

 

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