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Artikel in der Presse zum Vortrag von Frau Dr. Kötschau auf der Konferenz

Der Warenumsatz zwischen Russland und Deutschland ist 2015 um 30 % gesunken – so berichtete am 8. Februar die stellvertretende Leiterin der Handelskammer Hamburg und  Leiterin der Vertretung  in St.Petersburg, Gabriele Kötschau. Diese Aussage lässt sich ihrem Vortrag während der Winterschule des Zentrums für internationale und regionale Politik (CIRP – 2016) entnehmen.

 

„Nach den Angaben für die erste Hälfte 2015 sind die Russlandexporte in die EU um 26,2 % und Warenimporte aus der EU um 32 % zurückgegangen. Nach vorläufigen Daten ist der Warenumsatz zwischen Russland und der EU für das Jahr 2015 um 30 % gesunken“, so Kötschau.

 

In ihrem Vortrag erwähnte sie, dass die Handelskammer Hamburg im November 2015 eine Umfrage durchgeführt hatte, um zu erfahren, was die deutschen Unternehmen selbst dazu denken, dass ihr Geschäft ruiniert wurde. Im Rahmen der Umfrage wurden Geschäftsleute nach ihren Meinungen bezüglich der Sanktionen gefragt. Es hat sich ergeben – betonte die Vortragende –, dass der größte Anteil der Unternehmen, die Geschäfte mit Russland führen, (das sind 59% der Befragten) die Sanktionen gegen Russland als ineffizient für die Lösung der Ukraine-Krise bezeichneten. Dabei denken 25%, die Einschränkungsmaßnahmen seien nutzlos. Auf die Arbeit von 48% der Unternehmen wirkte sich die Rubelabwertung negativ aus. 40% der untersuchten Unternehmen litten unter der „Instabilität und unmöglichen Prognostizierung der Situation“. 54% haben angegeben, Russland orientiere sich Richtung China. 58% der Befragten leiden unter der aktuellen Situation.

 

Darüber hinaus beabsichtigt laut Gabriele Kötschau jedes fünfte Unternehmen, seine Projektrealisierungen in Russland zu stoppen oder die Anzahl von Mitarbeitern in Deutschland zu reduzieren. Wahr ist auch, dass ein Viertel der Unternehmen noch nicht über ihre weiteren Maßnahmen angesichts der aktuellen Situation entschieden hat,- erklärte die Leiterin des Kammerbüros.

 

Seit der Einführung von Sanktionen gegen Russland, sprich 2014, schrumpft der deutsch-russische Warenumsatz mit jedem Jahr immer mehr. Demzufolge führte Frau Kötschau die statistischen Daten aus dem Jahre 2014 an.

 

„Die Schrumpfung des Warenumsatzes zwischen Deutschland und Russland machte 35% aus, abgesehen davon, dass Hamburg 2014 den größten Ladungs- und Lastumschlag in seiner Geschichte geleistet hatte: 145,7 Mio. Tonnen“, - sagte die Leiterin der Vertretung der Handelskammer Hamburg in St- Petersburg.

 

Sie meint, es wäre falsch zu behaupten, dass der Absturz nur mit den Sanktionen gegen Russland zu tun hätte. Die Situation wurde in erster Linie durch eine Schrumpfung der russischen Wirtschaft sowie den Rubelabsturz herbeigeführt. Außerdem merkte die Stellvertreterin der Handelskammer Hamburg an, das Büro habe viele Beschwerden  sowohl von deutschen als auch von russischen Firmen wegen zusätzlich erforderlicher Exporterlaubnisse bekommen.

 

„Dies macht die Geschäfte mit Deutschland selbstverständlich weniger attraktiv“. – betonte die Vortragende.

 

Quelle (nur auf Russisch): IA Regnum